Geoökologie - Bachelor of Science

Konsequenzen der Neubestimmung der Solarkonstante

Vortragender: Dr. Johannes Lüers, Abt. Mikrometeorologie, BayCEER, Universität Bayreuth (Homepage)
Mo. 02.12.2013 (16:00)

Die kurzwellige Einstrahlung der Sonne, gemessen außerhalb der Erdatmosphäre und auf der Höhe der Erdumlaufbahn, wird als Solarkonstante, beziehungsweise im Englischen als „Total Solar Irradiance“ (TSI), bezeichnet. Die aktuellen Messungen der NASA mit Hilfe des SORCE-Satelliten (Solar Radiation and Climate Experiment) belegen, dass der seit Jahrzehnten bekannte Basiswert von 1365.4 W/m² auf einen niedrigeren Wert von 1360.8 W/m² korrigiert werden muss. Die TSI ist eine kritische, fundamentale Variable im Erdklimasystem. Selbst kleine Variationen der Energiemenge, die die Erde von der Sonne erhält, können Klima und Wetter der Erde beeinflussen.

Der Vortrag beleuchtet, welche eventuellen Konsequenzen diese Neubestimmung der Solarkonstante für die Ökosphären bezüglich der Variabilität der solaren Einstrahlung und hinsichtlich der Abschätzung des globalen Wärmehaushaltes haben könnte.



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